Unsere emskult - Theaterbusfahrten

Theaterbusfahrt 2019

Auch in diesem Jahr besuchten wir die Ruhrfestspiele!

 

Am letzten Sonntag, den 12. Mai, besuchten wir mit einem ganzen Bus voller emsdettener Kultur-Busfahrer/innen die Ruhrfestspiele in Recklinghausen und sahen uns „Max und Moritz für Erwachsene“ an. 

Die bekannte Bösebubengeschichte, völlig neu und modern inszeniert vom Berliner Ensemble, hatte Premiere im großen Haus. Frei nach Wilhelm Busch wollte der Regisseur Antú Romero Nunes mit seinen Schauspielern die Geschichte ´für Erwachsene´ mit viel Lust an der Bosheit, mit umwerfenden Humor und mit viel Musik neu erfinden und auf die Bühne bringen.

Diese `Max und Moritz` Inszenierung zählte zu den Highlights der Ruhrfestspiele 2019!

Und was sagten unsere emsdettener Theaterbusfahrer/innen?

Die Meinungen gingen stark auseinander! Einige fanden das Stück richtig klasse, andere konnten damit wenig anfangen. Auf der Rückfahrt wurde viel diskutiert und gefachsimpelt. Gut so - denn Kultur lebt vom Austausch, unterschiedlichen Ansichten und Ansprüchen!

In einem waren sich aber alle einig: die Theaterbusfahrt war ein voller Erfolg!
Die Organisation passte, die  Stimmung war sehr gut, genauso wie der Sekt und die vielen Häppchen, die einige der emskult-Aktiven gemacht hatten.

"Im nächsten Jahr fahren wir wieder mit!“ konnte man auf der Rückfahrt oft hören!
Wir freuen uns schon darauf!

 

Link zu den Ruhrfestspielen

 

 

Theaterbusfahrt 2018

Wir besuchten die Ruhrfestspiele in Recklinghausen!

 

53 Theaterfreunde hatten sich rechtzeitig die Karten gesichert und fuhren mit dem emskult e. V. zu den Ruhrfestspielen ins große Haus nach Recklinghausen. 

Am 05. Mai 2018 war es soweit! Wir sahen das Stück "Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt, aufgeführt vom Wiener Burgtheater.

Die Einführung begann um 14.00 Uhr; das Stück um 15 Uhr.

“Die Welt verändert sich durch den Menschen, aber der Mensch verändert sich nicht und fällt der durch ihn veränderten Welt zum Opfer.” Welch geniale Klarheit. Die ganze Zerbrechlichkeit des Menschen in der Moderne, umrissen mit einem Satz. Die Illusion von Heimat als hilfloser Versuch, sich an etwas festzuhalten in einer Welt, die sich rasend schnell verändert. Dürrenmatt hat die Welt nicht vereinfacht. Er hat mit sublimer Reduktion, wie ein Schweizer Uhrmacher, der ein Gehäuse öffnet, die Mechanik hinter der Unruh erkennbar gemacht. 
Kann man seine Heimat hinter sich lassen? Claire Zachanassian kann es nicht. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit und Jugend, um sich zu rächen. Viele Jahre sind vergangen, seit Klara Wäscher ihre Unschuld im Dörfchen Gällen an Alfred III verlor. Der sie dann sitzen ließ mit dem Kind, sie als Hure diffamierte. Nun kommt sie zurück, eine schwerreiche Witwe, und verspricht dem eine Milliarde, der den ungetreuen Alfred tötet. “Bleich, aber würdig” tritt man ihr entgegen, spricht von Europa, Recht und Menschlichkeit, lehnt mit Empörung das ungeheuerliche Angebot ab. Sie antwortet mit dem kürzesten Satz in dieser tragischen Komödie: “Ich warte.”       

Es war eine sehr gelungene Fahrt mit einem guten Programm, begeisterten Mitfahrerinnen und Mitfahrern und leckeren kleinen Köstlichkeiten im Bus. Es waren sich alle einig: Im nächsten Jahr werden wir wieder eine Fahrt anbieten!